Lochbleche in der Lebensmittelbranche

Loch- und Prägebleche sind gefragte Produkte in der Lebensmittelindustrie und werden in diesem Bereich vielseitig eingesetzt. Durch ihre zahlreichen positiven Eigenschaften sind sie mittlerweile in vielen Branchen unverzichtbar.

Perforierte Bleche kommen in der Lebensmittelindustrie sowie in der Verfahrenstechnik in einem breiten Anwendungsspektrum zum Einsatz. Dabei reichen die Anwendungsgebiete von Lochblechen von Trittstufen oder Anbauteilen für Landmaschinen und LKWs bis hin zu Backofenbelüftungsblechen, die sehr hohen Bedingungen gerecht werden müssen. Lochbleche werden meist aus Aluminium oder Stahl gefertigt und lassen sich individuell formen und perforieren. Ihre zahlreichen Eigenschaften machen sie in Bereichen wie der Lebensmittelbranche, in der Landwirtschaft aber auch im Kunstgewerbe sowie in der Architektur zu einem wichtigen und effektiven Baumaterial.

Verschiedene Lochformen für unterschiedliche Verwendungszwecke

Die unterschiedlichen Locharten und –Größen ermöglichen die Anwendung in verschiedenen Branchen. Die einfachsten und gebräuchlichsten Lochformen sind das Rund- und das Quadratloch, die durch das Langloch, das in verschiedensten Ausführungen erhältlich ist, ergänzt wird. Bei mehr als 80 Prozent der gelieferten Stahlbleche handelt es sich um diese drei Hauptlochformen. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Sonderlochformen wie beispielsweise das Rautenloch, Schlüsselloch, Sternloch, Dreiecksloch oder das Sechskant, die meist im Designbereich eingesetzt werden. Bei dem Großteil der Lochbleche sind die Öffnungen in regelmäßigen Abständen in der Platte angeordnet. Die Löcher werden durch Stanzen, Bohren, Fräsen oder andere Verfahren hergestellt.

Lochbleche in der Lebensmittelindustrie unverzichtbar

Vor allem in der Lebensmittelbranche kommt das Lochblech verstärkt zum Einsatz.  So werden beispielsweise in Molkereien spezielle Konstruktionen verwendet, die eine Vermischung von Flüssigkeiten verhindern. Diese sind u.a. aus einer Lochplatte sowie einem Rohr zusammengesetzt. Auch in der zentrischen Granulierung (ZGF), die zur Herstellung von Cerealien und auch Tierfutter verwendet wird, stellen Lochplatten ein wichtiges Baumaterial dar. Zudem werden in der Lebensmittelindustrie Drahtsiebe aus Lochblechen eingesetzt, die hauptsächlich fünf Funktionen erfüllen: Durchsiebung, Filterung, Drucken, Festigkeitssteigerung sowie Abschirmung. Da in dieser Branche die Qualität der erzeugten Produkte sehr wichtig ist, entsprechen die Produktionsbedingungen, unter denen die Lebensmittel hergestellt werden, einem sehr hohen Standard. So dienen Edelstahleinsätze und gelochte Kunststoff-Zwischenlagen der Sicherheit in der Prozess-Kette.

Kundengewinnung in Nordeuropa

Als Nordeuropa benennen wir im zusammenfassenden Begriff die nördlich gelegenen Länder Europas. (Allgemein werden dazu Island, Norwegen Schweden Dänemark und Finnland bezeichnet). Manchmal sind auch noch baltische Staaten mit im Boot, das wären dann Estland, Lettland und Litauen. Außerdem wird der nördliche Teil Großbritanniens in den meisten Fällen mit zum Europa gezählt. Eine Sonderstellung in Nordeuropa besitzen die drei Länder Norwegen, Schweden und Dänemark, die gemeinsam als Skandinavien bezeichnet werden. Durch die Ausweitung der Europäischen Union sind in den letzten Jahren einige Länder hinzugekommen, die für deutsche Unternehmen zur Neukundengewinnung interessant sind. Sehr interessant sind dabei besonders die Länder Norwegen und Schweden, da sie über sehr stabile Wirtschaftsfaktoren im Land verfügen, und durch kurze Schiffsverbindungen von Dänemark aus leicht zu erreichen sind. In einer Unternehmensdatenbank für Schweden ist ein großer Teil der schwedischen Unternehmen hinterlegt. Auch für Unternehmen aus Norwegen und Finnland liegen weitreichende Firmendatenbanken vor.

Unternehmen in Schweden wachsen seit der Industrialisierung

Anfänglich des 19. Jahrhunderts hat Schweden zu großen Teilen von der Landwirtschaft gelegt. Die Industrialisierung setzte erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein, bis dahin lagen ungefähr 90 % der Bevölkerung als Produktivkräfte in der Landwirtschaft. Durch die Industrialisierung sind jedoch weitere Wirtschaftszweige entstanden, zu denen der Bergbau und Industrieunternehmen zählen. Das Schweden reich an Bodenschätzen ist, war zwar bereits im Mittelalter bekannt, jedoch wurde nur in geringen Mengen abgebaut. Mittlerweile ist die Gewinnung von Kupfer, Blei, Zink sowie Silber und Gold so weit angestiegen, dass diese Metalle zu einem wichtigen Exportgut Schwedens geworden sind. Außerdem hat er Schweden mit denen Unternehmen Volvo, Scania und Saab einen nicht unerheblichen Anteil an der europäischen Fahrzeugentwicklung und am Fahrzeugbau.